Dem Phänomen „Natur‘ auf der Spur

[list] [li]TZ / 13 .11 2009[/li] [/list]

Wetterdienstplakette für Anton Grafwallner (vorne). Thomas Schuhmacher (1.), Anette Grafwallner und Georg von Preysing sind bei der Verleihung dabei. FOTO: LEDER

Gmund — Seit 25 Jahren streift Anton Grafwallner durch die Natur zwischen Dürnbach und Festenbach, beobachtet Wachstum und Veränderungen an Pflanzen, notiert die Ergebnisse und übermittelt diese an den Deutschen Wetterdienst in Weihenstephan. Für dieses ehrenamtliche Engagement als so genannter phänologischer Beobachter wurde der 61-jährige Festenbacher jetzt mit der Wetterdienstplakette ausgezeichnet.
„Die Beobachtungen sind für Gutachten, Vorhersagen und Pollenwarndienste extrem wichtig“, betonte Thomas Schuhmacher, Agrarmeteorologischer Berater des Deutschen Wetterdienstes bei der Verleihung im Gmunder Rathaus. Die Ehrung sei auch ein Signal, um dieses „stille Ehrenamt öffentlich zu würdigen“.
Grafwallner macht’s gerne: „Die Beobachtungen haben mich auch weitergebildet.“ Am meisten hätte ihn das „Kunstwerk Esche“ fasziniert, gestand Grafwaller. Seine Frau Anette hat Teil daran: Sie begleitet ihren Mann, der wegen einer Erkrankung auf den Rollstuhl angewiesen ist, bei seinen phänologischen Streifzügen. gr

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.